Schwungtuchspiele

Geschichte der Schwungtuchspiele
Schwungtuch- bzw. Fallschirmspiele wurden in den 1960er Jahren in den USA im Rahmen der „New Games“ etabliert. Ziel dieser Spielrichtung ist es ein Gemeinschaftsgefühl durch Kooperation und Vertrauen zu wecken. Mittlerweile wurden zahlreiche weitere Spiele rund um das Schwungtuch bzw. den Fallschirm entwickelt, die sich den (Gruppen-) Wettkampfspielen unterordnen lassen. In diesem Buch findet man beide Arten von Spielen für das Schwungtuch bzw. den Fallschirm. Doch es bleibt immer noch eine Besonderheit: Die Teilnehmer spielen selbst bei den Wettbewerbsspielen immer noch gemeinsam, nämlich an einem Schwungtuch bzw. Fallschirm. In den 1960er Jahren wurden dabei zum Spielen ausrangierte Fallschirme benutzt. Fallschirme werden aus einem sehr robusten Material gefertigt. Allerdings weisen diese oft Löcher un Schlitze auf, wodurch die Spielmöglichkeiten wieder eingeschränkt werden. Daher werden seit einigen Jahren Fallschirm-Abkömmlinge speziell zum Spielen unter dem Namen „Schwungtuch“ gefertigt. Diese gibt es in diversen Ausführungen: mit/ohne Motiv, mit/ohne Ösen, mit/ohne eingenähten Griffschlaufen, mit/ohne Loch in der Mitte. Ich favorisiere Fallschirme mit Loch in der Mitte, da daduch viele Spiele erst möglich sind. Die anderen Optionen sind eher von untergeordneter Bedeutung für den Spielerfolg. Für den Praxiseinsatz ist vor allem die Größe, der Durchmesser, des Schwungtuches wichtig. Denn je größer der Durchmesser ist, umso mehr Teilnehmer können mitspielen; aber auch umso mehr Mitspieler braucht man, um das Schwungtuch überhaupt einsetzen zu können. Eine kleine Orientierungshilfe bietet dabei die u.a. Tabelle.
Personenzahl / Durchmesser
4 – 6 = 1,5 m
5 – 8 = 3 m
8 – 15 = 4 m
10 – 18 = 5 m
12 – 24 = 6 m
16 – 30 = 7 m
Wer mit mehr als 40 Teilnehmern spielen möchte, sollte die Gruppe entsprechend auf mehrere Schwungtücher aufteilen. Damit wir hier weiterhin nicht ständig „Fallschirm bzw. Schwungtuch“ schreiben müssen, bezeichnen wir dieses Spielmittel ab sofort nur noch als „Schwungtuch“ und sehen „Fallschirm“ als Synonym dafür an.

Materialbedarf
Fast immer benötigt man für Schwungtuchspiele nur wenig zusätzlicher Material: Seile, Softbälle (Schaumstoffbälle) und/oder aufblasbare Bälle – trotzdem ergeben sich zahlreiche unterschiedliche Spiele. Und nach einiger Zeit wirst Du sicher eigene Varianten oder auch eigene Spiele entwickeln.

Schwungtuchspiele „einläuten“

Schwungtuch in anderer Funktion

Kategorieeinteilung

Hinweise zu den Speilanleitungen

Quelle: Booklet – Schwungtuchspiele von Christian Mehler

Mit Schwungtuch bzw. Fallschirm Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeistern

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